Praxis Hildenhagen

Geburtshilfe

Pränataldiagnostik

  • Aufklärungsmerkblatt über Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft
  • Ersttrimester- Screening nach den Richtlinien der FMF-Deutschland (Fetal Medicine Foundation-Zertifikation), also fetale Nackenfaltenmessung incl. Labor-Screening (ß-HCG+ PAPP A)
  • Ersttrimester- Screening incl. Harmony-Test (www.cenata.de)
  • Fetale Organdiagnostik »Organultraschall«
  • Fetale Herzechokardiographie detaillierte fetale Herzdiagnostik mit Darstellung der Gefäßabgänge
  • Farbdopplersonographie Durchblutungsmessung der kindlichen und mütterlichen Gefäße zur Überprüfunge der Versorgung des Kindes im Mutterleib

Babyfernsehen mit 3D/ 4D Sonographie

Zuckerbelastungstest Etwa 5% aller Schwangeren entwickeln im Verlauf der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), der in der Regel diätetisch eingestellt werden kann und nur in seltenen Fällen eine Insulintherapie erfordert. Da der Urin-Stix hier nicht aussagekräftig ist, empfehlen wir zwischen der 24.-28.Schwangerschaftswoche den Zuckerbelastungstest.

Toxoplasmose-Suchtest Toxoplasmose ist eine Infektion, die durch den Parasiten Toxoplasma gondii verursacht wird und in der Regel völlig unbemerkt verläuft. Nur selten treten leichte Beschwerden wie bei einer Erkältung auf. Nach einer durchlaufenen Infektion besteht lebenslanger Immunschutz. Tritt die an sich harmlose Infektion erstmalig in der Schwangerschaft auf, kann diese das Kind infizieren und schwerwiegende Schädigungen beim Kind verursachen. Deshalb ist es in der Schwangerschaft sehr wichtig, zum einen den Immunstatus bezüglich Toxoplasmose zu kennen und zum anderen eine etwaige Infektion frühzeitig zu entdecken.

B-Streptokokken-Test B-Streptokokken sind Bakterien, die bei vielen Menschen natürlicherweise im Darm- und Genitalbereich vorkommen. Liegt allerdings bei einer Schwangeren eine bakterielle Besiedelung der Scheide mit B-Streptokokken vor, könnten diese bei der Geburt auf das Kind übertragen werden. Erfolgt eine Infektion des Neugeborenen kann diese zu einer Lungenentzündung aber auch zu einer Hirnhautentzündung mit schweren Spätfolgen führen. Werden bei einem in der Schwangerschaft vorgenommenen Abstrich Streptokokken in der Scheide festgestellt, kann durch die Gabe eines Antibiotikums während der Geburt diese Infektion des Kindes vermieden werden.

Betreuung von Schwangerschaften und Risikoschwangerschaften (u. a. Zwillings-schwangerschaften, Schwangerschaften bei Diabetikerinnen, bei HIV-infizierten Frauen und Schwangerschaften mit anderen Risikokonstellationen)

Aktualisiert: 21. April 2017